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Suchbegriff: Inflation und monetäre Auswirkungen

Der IWF hat eine eindringliche Warnung vor der zunehmenden Staatsschuldenkrise in den westlichen Ländern veröffentlicht und dabei insbesondere die G7-Staaten hervorgehoben, deren Verschuldung in noch nie dagewesenem Ausmaß wächst. Dem Bericht zufolge hat die Verschuldung in den USA 125 % des BIP erreicht und könnte bis 2030 auf 143 % ansteigen, während die europäischen Länder mit eigenen fiskalischen Herausforderungen konfrontiert sind. Der Artikel erörtert die potenzielle strategische Abwertung westlicher Währungen, die Abkehr von der Dominanz des Dollars und des Euros sowie die geopolitischen Auswirkungen des finanziellen Niedergangs des Westens, da China alternative Finanzmechanismen ausbaut.
Thomas Heiserowski, Co-CEO von Europace, warnt vor Spekulationen über einen weiteren Rückgang der Bauzinsen und erklärt, dass „die Korrektur vorbei ist“. Er rät potenziellen Käufern, sich eher auf die langfristige Erschwinglichkeit als auf kurzfristige Zinsbewegungen zu konzentrieren, prognostiziert aufgrund der Wohnungsknappheit einen weiteren Preisanstieg auf den deutschen Immobilienmärkten und stellt fest, dass sich der Markt wieder in Richtung eines Verkäufermarktes entwickelt, insbesondere für Immobilien in guter Lage in Großstädten.
Die Verbraucherpreise in der Schweiz sind im Oktober gegenüber September um 0,3 % gesunken, wobei die jährliche Inflationsrate auf 0,1 % zurückging. Der Rückgang war auf niedrigere Preise im Gastgewerbe, bei Auslandsreisen und bei Transportmieten zurückzuführen. Die Kerninflation (ohne frische Produkte, Energie und Kraftstoffe) lag bei 0,5 %, während importierte Waren einen stärkeren Rückgang verzeichneten als inländische Produkte.
Die Inflationsrate der Schweiz sank im Oktober 2025 leicht auf 0,1 % gegenüber 0,2 % im September und kehrte damit auf das Niveau vom Juni zurück. Bei inländischen Gütern war mit 0,5 % eine höhere Inflation zu verzeichnen, während bei importierten Gütern eine Deflation von -1,3 % zu beobachten war. Die Kerninflation lag bei 0,5 %, und der monatliche Verbraucherpreisindex sank aufgrund niedrigerer Preise im Tourismus- und Transportbereich um 0,3 %, während die Preise für Bekleidung und Unterhaltung stiegen.
Die Bank of England steht vor einer hart umkämpften Entscheidung über eine Zinssenkung, da die Entscheidungsträger zwischen der Sorge über die anhaltende Inflation und den Risiken eines schwächeren Wirtschaftswachstums abwägen. Während die Märkte davon ausgehen, dass die Zinssätze bei 4 % bleiben, sagen einige Analysten eine mögliche Senkung um einen Viertelpunkt voraus, da die Inflationsdaten nachgeben und die Arbeitslosigkeit steigt. Der bevorstehende Haushalt im November macht die Entscheidung noch komplizierter, da es zu einer 5:4 Abstimmung unter den Mitgliedern des MPC kommen könnte.
Die Inflation in der Schweiz sank im Oktober 2025 gegenüber dem Vormonat um 0,3 % und verzeichnete damit den vierten Rückgang in Folge. Die jährliche Inflationsrate stieg leicht auf +0,1 % und lag damit unter den erwarteten +0,3 %. Der Preisrückgang war auf niedrigere Kosten im Gastgewerbe, bei Auslandsreisen und bei privaten Transportmieten zurückzuführen, während die Preise für Bekleidung und Schuhe stiegen.
Die jährliche Inflationsrate in der Schweiz sank im Oktober 2025 auf 0,1 % gegenüber 0,2 % im September und erreichte damit den niedrigsten Stand seit Juni. Die Inflation im Inland blieb mit 0,5 % positiv, während die Preise für importierte Waren um 1,3 % fielen. Der Rückgang war auf niedrigere Preise im Gastgewerbe und bei Pauschalreisen ins Ausland zurückzuführen. Angesichts der niedrigen, aber positiven Inflationsrate gehen Ökonomen davon aus, dass die Schweizerische Nationalbank ihre Nullzinspolitik beibehalten wird.
Die jährliche Bewertung des IWF berichtet über ein zufriedenstellendes globales Wirtschaftswachstum von 3 % mit einer milden Inflation, weist aber auf erhebliche langfristige Herausforderungen hin, darunter hohe Bewertungen von Technologieaktien, steigende Staatsverschuldung in großen Volkswirtschaften und Anfälligkeiten durch Nicht-Bank-Finanzunternehmen und Stablecoins. Der Bericht empfiehlt, eine Eskalation des Handels zwischen den USA und China zu vermeiden, auf die länderspezifischen Gegebenheiten zugeschnittene fiskalische Maßnahmen umzusetzen, die Unabhängigkeit der Zentralbanken zu wahren und die regulatorische Aufsicht über digitale Vermögenswerte und Nichtbanken-Finanzsektoren zu stärken, um die Finanzstabilität zu erhalten.
Der Artikel befasst sich mit den Zinsentscheidungen der Zentralbanken in den wichtigsten Volkswirtschaften. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob die Bank of England die Märkte trotz der jüngsten ermutigenden Inflationsdaten mit einer Zinssenkung überraschen könnte. Der Artikel befasst sich auch mit den Herausforderungen für die US-Notenbank aufgrund fehlender US-Arbeitsmarktdaten infolge des Stillstands der Regierung und der Verlangsamung des verarbeitenden Gewerbes in China, wie aus den PMI-Daten hervorgeht, wobei die Wirtschaftsexperten in allen Regionen einen vorsichtigen Ausblick geben.
Der Wirtschaftswissenschaftler Robin Brooks vom Brookings Institute vertritt die Auffassung, dass die jüngste Goldrallye überhitzt war und etwa die Hälfte des Preisanstiegs eine Blase darstellt, die durch FOMO-Investitionen ausgelöst wurde. Er rechnet zwar mit einer kurzfristigen Korrektur, nachdem der Goldpreis die 4.000 $-Marke überschritten hat, vertritt aber die Ansicht, dass der langfristige Aufwärtstrend aufgrund der Abwertungsstrategie, bei der die Anleger Schutz vor einer Währungsabwertung suchen, die durch die expansive Geldpolitik und die hohe Verschuldung in den entwickelten Volkswirtschaften verursacht wird, intakt bleibt.

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